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Gestern

Ich hab mir vorgenommen, jeden Tag einen Eintrag zu erstellen. Da sieht man mal, was dabei rauskommt.

Gestern, letzter Schultag, noch kurz zu nem Kumpel von mir (bloggt auch, unter skotschie.myblog.de), FURT und Ärzte gehört, Zeit verging, haben uns erinnert, das wir für Silvester noch was brauchen (Jetzt ham wir was, in Kassel, Juhu!), sind dann irgendwann zur Weihnachtsfeier unserer Klasse los.

Er keine Schlittschuhe, ich keine Schlittschuhe.

Er keine Lust auf Schlittschuhfahren.

Wir keine Lust auf die Leute aus unserer Klasse.

Also sind wir beide einfach nur in die Stadt.

Wir hatten uns zwei Ziele gesteckt:

1. Wir wollten einen Ort suchen, wo wir Internet hatten, um die Besucherzahlen unserer Blogs zu vergleichen.

2. Wir wollten am Ostragehege vorbeilatschen, und gucken, wer so gekommen ist (von den Leuten aus unserer Klasse).

Geschafft ham wir nur das Erste. Und wir waren nicht mal bei Starbucks!

Als wir so in der Straßenbahn saßen und uns überlegten, wo wir Internet herkriegen könnten, kam mir der fabelhafte Gedanke, meinen Onkel zu besuchen. Mein Onkel wohnt seit nem Jahr oder so in der Dresdner Neustadt (vorher in Karlsruhe) und ist echt der beste Onkel der Welt (auch, weil er das vielleicht ließt), also lag der Gedanke nicht fern, seine Wohnung suchen zu gehen.

Dummerweise wusste ich nur noch, an welcher Straßenbahnlinie er wohnt (peinlich, peinlich), aber wir haben seine Wohnung trotzdem gefunden.

Es war nämlich so, dass mein Onkel mir irgendwann mal (leichtsinnigerweise) das Versprechen gegeben hatte, immer bei ihm vorbeikommen zu können, wenn es wirklich sehr spät in der Nacht ist, ich Probleme habe, oder eben sturzbesoffen bin.

Von diesem Recht habe ich dann eben Gebrauch gemacht.

Als wir nach 10 Minuten Suche nach dem richtigen Block, fünfminütigem Absuchen der Klingelschildchen nach meinem Onkel und achtstündigem Marsch die Treppen empor in den höchsten Stock vor der Wohnungstür standen, war mein Onkel zwar überrascht uns zu sehen ["Ich bin zwar nicht betrunken, hab aber ihn hier mit"], bat uns aber herein ["Schön, dass ihr da seid!"].

Im Hintergrund Jack - Johnson - Musik, wir (Mein Onkel, mein Freund und ich) am Küchentisch, der Laptop, auf dem es zwar Internet gibt, aber durch den wir in Ermangelung eines Passwortes nicht zugreifen konnten, in der Mitte eine Kanne Tee und Schokolade.

Als wir unsere anfängliche Befürchtung äußern, mein Onkel hätte Besuch haben können, meint er nur, der komme gleich.

Ich glaube ich habe mich lange nicht mehr so gut mit einer mir vorher völlig fremden Person unterhalten.

21.12.13 19:54

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